Das GAT ist Kreismeister im Fußball!

  kreismeister

Die Jungen der WK II (2008- 2010) wurden im Finalspiel in Rheinbach mit einem hart umkämpften 2:1 Meister im Rhein-Sieg-Kreis und haben sich damit für die erste Runde der Bezirksmeisterschaft am 27.4. in Bergisch-Gladbach qualifiziert.

Nach dem Ende der ersten 35 Minuten stand es beim Eckenverhältnis 9:0 für das GAT! Ein Beleg dafür, dass die Mannschaft aus Rheinbach sehr defensiv spielte, kaum Ballbesitz und keinen Torschuss abgegeben hatte. Allerdings ließ die starke Defensive der Rheinbacher auch nur wenige Torschüsse von unserer Mannschaft zu. So entstand die größte Chance aus einem Freistoß aus ca. 24m halbrechter Position, aus der Adam den Ball auf den Winkel schoss. Wir jubelten schon, doch der Torwart parierte. Spätestens jetzt war klar, dass die gegnerische Mannschaft in ihrem Matchplan auf das Elfmeterschießen setzte.

So legten wir in der Halbzeitpause die Elfmeterschützen fest, um bei der Entscheidung vom Punkt keine zusätzliche Unruhe zu haben. Die zweite Halbzeit bot dann alles auf, was ein Finalspiel zu einem Drama macht. Mittlerweile hatten sich die Ränge mit Schülern und Lehrern der Gesamtschule Rheinbach gefüllt und die Heimmannschaft spielte nun bei „voller Hütte“ mit dem sogenannten 12. Spieler.

Da der Schiedsrichter mit einer Handpfeife das Spiel leitete, war es für die Spieler und Zuschauer nicht deutlich zu hören, ob es eine Unterbrechung gab oder ob weitergespielt wurde. Das Spiel wurde unruhiger und deutlich härter geführt. Die Mannschaft mit mehr Ballbesitz musste dabei die meisten Fouls einstecken. In der Pause wurde von uns besprochen, das Spiel mehr auf die Flügel zu verlagern, da in der Mitte kein Durchkommen war. Doch das erste Tor fiel nicht durch die Verlagerung des Spiels, sondern durch Jerome, der nach einem Befreiungsschlag der Rheinbacher aus 40m Entfernung (!!!) abzog. Der Ball senkte sich genau unter die Latte. Der Torwart berührte den Ball, ließ ihn nach hinten abprallten und erst im Nachgreifen konnte er den Ball festhalten. Da er auf der Linie stand, musste der Ball hinter der Torlinie gewesen sein und das GAT jubelte. Der Gegner protestierte, da der Ball nicht sichtbar im Netz war und das Stadion tobte, als der Schiedsrichter den Treffer gab. Den Emotionen wurde in allen Richtungen Ausgang gewährt, von Glück bis zu Entsetzen. Doch beim nächsten Treffer drehte sich die Stimmung. Der Ball wurde von den Rheinbachern durch unsere Viererkette zum Stürmer durchgesteckt und das GAT rief Abseits, doch es kam kein Pfiff! Der Stürmer lief auf das Tor zu und Simon, unser Torwart, stürmte heraus und spitzelte dem Stürmer den Ball vom Fuß. Der Ball flog links vom Tor in Richtung Toraus. Die Situation schien geklärt, da Ben den Ball erlief, doch er wurde vom Stürmer von hinten zu Boden gestoßen und der Stürmer schob den Ball aus spitzem Winkel ins Tor. Das GAT war fassungslos, als der Treffer zählte und es wieder unentschieden stand.

Jetzt wurde das Spiel zu einem Kampf, der meistens vor dem 16er der Heimmannschaft ausgetragen und bei dem auch mit den Ellenbogen ausgeteilt wurde. In der Phase wäre die eine oder andere Karte mit einer deutlichen Ansprache gerechtfertigt gewesen. Das erfolgte aber nicht. Als Viktor im Strafraum gelegt wurde, musste der Schiedsrichter auf den Punkt zeigen, was zu den üblichen Diskussionen führte. Mert verwandelte den Strafstoß sicher auf der linken Seite. Doch in unseren Jubel fiel die Entscheidung, dass der Strafstoß wiederholt werden musste, da sich ein Spieler zu früh bewegt hatte. Den zweiten Elfer verwandelte Mert dann auf die rechte Seite und es stand 2:1 für das GAT.

Fast im Anschluss erfolgte eine Balleroberung der Rheinbacher durch ein Foul und mit einem Pass auf den Stürmer im Abseits. Der Pfiff der Handpfeife war im Stadion nicht zu hören und das Publikum jubelte, als der Ball in unserm Tor landete. Doch hier war es unstrittig, dass das Tor nicht zählen konnte. In der Folge wurde die Stimmung noch giftiger. Das GAT verlor die Souveränität und Ordnung. Kurz vor Schluss musste Ben verletzt vom Platz. Mit dem Abpfiff kam es noch zu Beleidigungen und Handgreiflichkeiten. Unsere Mannschaft wollte nicht direkt in die Kabine, da sie nicht durch das Spalier der Fans und Spieler gehen wollte.

Die zweite Halbzeit war nicht schön, es war aber unglaublich spannend, da sich zwei Mannschaften gegenüberstanden, die mit unterschiedlichen Mitteln Kreismeister werden wollten.

 

Gespielt haben:
Arthur Stempel
Noel Keles
Jerome Simon
Mik Werner
Simon Henig
Simon Samlidis
Adam Faraje
Gian-Marco Noecken
Mert Ünver
Efe Kaya
Lars Jonat
Viktor Grasmik
Ben Vormwald
Lennart Rode
Paul Kamp

 

In den drei Spielen der Vorrunde waren dabei:
Andri Syla (Quarantäne)
Nathanael Buchmüller (Arm gebrochen)

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