Unsere Schule

Unsere Schule

  • Gegründet 1961
  • 960 Schüler*innen
  • vierzügig
  • 82 Lehrer
  • Dauer einer Schulstunde:
    60 Minuten
  • Ganztagsunterricht i.d.R. von
    7:40 bis 15:35 Uhr (Mo, Mi und Do)
    7:40 bis 12:25 Uhr (Di und Fr)

Alles weitere finden Sie in diesem Bereich der Website - herzlich willkommen!

Unterricht

Das Unterrichtsangebot bietet die Kernfächer gymnasialer Bildung.
In seinem gegenwärtigen Profil wird es unterschiedlichen Begabungsschwerpunkten der Schülerinnen und Schüler ebenso gerecht wie der Breite der Ausbildungsanforderungen in einem geeinten Europa mit globaler Orientierung.

Leistungszentrum

Über das reguläre Unterrichtsangebot eines Gymnasiums hinaus bietet das Gymnasium Zum Altenforst im Bereich der modernen Fremdsprachen und im Bereich des mathematisch-naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes besondere Vertiefungsmöglichkeiten. Diese beiden Schwerpunkte werden auch in das regionale Leistungszentrum einfließen, das gerade am Gymnasium Zum Altenforst aufgebaut wird.

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Informationen für Viertklässler

Der Schulwechsel steht an? Hier stellen wir uns dir vor!

Nachruf zu unserem ehemaligen Schulleiter Gerhard Fischer († 28.03.2022)


Fischer inmemoriamMit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser ehemaliger Schulleiter Gerhard Fischer plötzlich und viel zu früh verstorben ist. Wir als Kollegium trauern um einen vertrauten Kollegen und visionären Schulleiter. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau, seinem Sohn und seinen Angehörigen, denen wir hiermit im Namen der Schulgemeinde unser aufrichtiges Beileid aussprechen.

Gerhard Fischer (*1948)  war vom 09.12.1985 bis zum 31.07.2014 Schulleiter des Gymnasiums Zum Altenforst. In diesen fast drei Jahrzehnten hat er unsere Schule entscheidend geprägt. Im Zentrum seiner Arbeit standen die Bedürfnisse seiner Schülerinnen und Schüler. Für sie entwickelte er seine Vision von einer neuen Lernkultur und der Gestaltung von Schule als Lern- und Lebensraum. Er trat für seine Vision von Schule mit Herzblut ein, gewann Unterstützer und finanzielle Mittel, überwand unbeirrt manch bürokratische Hürde und scheute den Konflikt nicht. Gerade in schwierigen Situationen erwies er sich für das Kollegium als verlässlicher Begleiter. Für Schülerinnen oder Schüler in Not fand er schnell und unbürokratisch Unterstützungsangebote. 

Für Gerhard Fischer gehörte das Kind in den Mittelpunkt, und er suchte in reformpädagogischen Konzepten nach besseren Lernbedingungen. Zu seinen frühen Projekten gehörte die schülergereichte Ausstattung der Klassenräume mit rückenschonenden Stühlen und höhenverstellbaren Tischen, der Bau der neuen Leichtathletikhalle und die Gestaltung der Schulhöfe mit vielfältigen Ruhe- und Begegungsangeboten.

Mit der Jahrtausendwende kam der Schock über die schwachen bis mittelmäßigen Lernleistungen unserer Schülerinnen und Schüler in der PISA-Studie und anderen internationalen Bildungsstudien. Dies führte zu nachhaltigen Änderungen im deutschen Schulsystem und stellte die Institution Schule vor neue Herausforderungen. Dazu gehörten die Einführung des Ganztagsbetriebs, die Umstellung des neunjährigen Gymnasiums auf einen achtjährigen Bildungsgang, die zentralen Abschlussprüfungen, neue Schulcurricula, u.v.m.

Obwohl Gerhard Fischer zu diesem Zeitpunkt bereits schon mehr als fünfzehn Jahre im Amt als Schulleiter war, hat er unsere Schule erneut grundlegend umgestaltet, um die Schülerinnen und Schüler auf die neuen Herausforderungen bestmöglich vorzubereiten. Dabei waren die Finnen sein großes Vorbild. Neue Impulse zur Schulentwicklung gingen auch von den von ihm initiierten Besuchen von Lehrkräften des Altenforsts in der Jenaplan Schule in Jena aus. In wenigen Jahren wurde das Altenforst unter seiner Leitung zu einer (über-) regionalen Musterschule für die Idee zu einer neuen Lernkultur.

Dazu wurde auch das Schulgebäude neu gedacht. Mit Unterstützung der Montag-Stiftung gestaltete Gerhard Fischer die Klassenräume von der ursprünglichen Konzeption als Lehrraum für den Lehrer zu einem Lernraum für die Schülerinnen und Schüler um. Der Bau eines Selbstlernzentrums setzte diese Idee von einer neuen Lernkultur räumlich konsequent um und wurde zum Vorbild für viele andere Schulen in der Region.

Neben der räumlichen Gestaltung des Lernens war ihm vor allem Zeit zum Lernen sehr wichtig. Als Folge der Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium von neun auf acht Jahre und der damit verbundenen Stundenverdichtung wurde der Schulalltag für die Kinder viel anstrengender. Dies konnte und wollte Gerhard Fischer weder unserer Schülerschaft noch dem Kollegium zumuten. Unsere 60 Minuten-Stunden, die Umstellung auf den gebundenen Ganztag, die Etablierung von Lernzeiten als Übungsphasen im regulären Stundenraster, die Abschaffung des Gongs und viele uns so selbstverständliche Errungenschaften am Altenforst sind auf sein Wirken zurückzuführen. Dies sprach sich weit herum, sodass Gerhard Fischer als Fachmann für die Um- und Neugestaltung von Schule zu Vorträgen bundesweit eingeladen wurde. Er vernetzte sich überregional und suchte weiter nach noch besseren Lösungen. Für ihn war das Altenforst ein Teil einer Gesamt-Bildungslandschaft in Troisdorf, die es zu gestalten galt. Seine intensive Kooperation mit den Schulleitungskolleginnen und -kollegen hat so die Bildungslandschaft der Stadt Troisdorf entscheidend mitgestaltet.

Gerhard Fischer hinterlässt ein sehr beeindruckendes Lebenswerk. Bis zuletzt blieb sein Tatendrang und sein Interesse an unserer Schule und der chancengerechten, individuellen Bildung aller Kinder ungebremst. Am Altenforst wird er unvergessen bleiben.

Für die Menschen am Gymnasium Zum Altenforst - Die Schulleitung

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