DNO Nationals: Neurowissenschaften-Olympiade in Frankfurt

Am vergangenen Wochenende fand die Nationalrunde der Deutschen Neurowissenschaften-Olympiade in Frankfurt statt. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb für Schüler der Klassenstufen 9 bis 13, welcher seit 2011 in Deutschland ausgetragen wird.
Die Neurowissenschaften-Olympiade ist verknüpft mit der "International Brain-Bee-Competition" und findet daher komplett auf Englisch statt (was wie ich finde auch eine ganz gute Übung ist, um vielleicht später im Studium auch mit englischer Fachliteratur konfrontiert zu werden).

Nach der Teilnahme an der Regionalrunde in Bonn konnte ich mich freuen, in die Finalrunde weitergeleitet worden zu sein. Im Max-Plack-Institut für Hirnforschung ging es erst am späten Vormittag mit dem Wettbewerb los, sodass noch einige Zeit fürs Lernen und für die Anreise nach Frankfurt blieb.

 

Neben den eigentlichen Prüfungen/Wettbewerbsrunden war zusätzlich ein Rahmenprogramm für die Zuschauer (und Teilnehmer) vorbereitet. Eine Ausstellung über die Entwicklung des Gehirns bei Tieren und Menschen in der Evolution sowie viele Experimente zu überraschenden Phänomenen der menschlichen Sinne und des Nervensystems waren Teil dessen.
Für uns Teilnehmer gab es direkt nach der Begrüßung einen Vortrag eines Neurowissenschaftlers zu seinen Forschungen zu olfaktorischen Rezeptorneuronen im menschlichen Geruchssystem.
Im Anschluss daran ging es für uns direkt weiter in den ersten schriftlichen Prüfungsteil („Written Section"), der vom Format her zwar dem der vorherigen Runde ähnelte, aber bei weitem detailreichere Fragen beinhaltete. Darauf folgte direkt die „Neuroanatomy- and Histology- Section", wobei es darum ging, an vielen verschiedenen Modellen und einigen Zellpräparaten bestimmte Strukturen im Gehirn und im restlichen ZNS zu benennen und deren Funktionen zu beschreiben.

Am Nachmittag fanden noch die „Patient Diagnosis Section" (anhand von Videos) und die „Sprint Section" (viele kurze Fragen auf Zeit) sowie eine offene Fragerunde mit vier Neurowissenschaftlern aus verschiedenen Ländern statt.

Die abschließende Podiumsrunde, die neben der Jury auch für Zuschauer geöffnet war, bot uns Teilnehmern die letzte Möglichkeit, noch einmal Punkte zu sammeln, die zu denen der vorherigen Runden addiert wurden. Über die Punktzahl wurde letztlich ein 2. und 3. Platz sowie ein Bundessieger bestimmt, der sich dadurch automatisch für die Brain-Bee-Competition in Südkorea qualifizierte.

In der am Ende stattfindenden „Awards Ceremony" gehörte ich zwar nicht zu den drei Siegern, aber habe am Wettbewerb trotzdem sehr viel Spaß gehabt, nette andere Leute kennengelernt und unglaublich viel Faszinierendes und Neues gelernt. Mir persönlich hat die Neurowissenschaften-Olympiade ein völlig neues Interessengebiet eröffnet, weshalb ich die Teilnahme definitiv an andere naturwissenschaftlich Interessierte weiterempfehlen kann!

Katja Stellmacher (Q1)

 

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